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Lobin Vuerditat - Gitarre
Leicht war es nicht für Lobin als Kind konservativer
und recht religiöser Eltern in der Nähe von Kappeln aufzuwachsen. Der Rock war
in ihm und er spürte schon als kleiner Junge, dass eben dieser ‚Teufel’, wie ihn
sein Vater nannte, sein Leben bestimmen sollte. Er baute sich seine erste
Gitarre, nannte sie liebevoll ‚Burny’ und begründete damit unbewußt eine in der
Welt des Rock wohlbekannte Gitarrenlegende.
An einem dieser verschneiten, einsamen, schleswig-holsteinischen Abende seiner
jungen Jahre kam es, dass er der Familie seinen ersten selbstgeschrieben Song
vorstellen wollte. Als der erste Ton seine ‚Burny’ verließ riefen seine Eltern
mit Entsetzen in der Stimme: ‚SATIN’!!! (womit sie gründlich falsch lagen, da
der schwule Bruder von ‚SATAN’ mal so überhaupt nichts mit Rock’n’Roll zu tun
hat), warfen ihn aus dem Haus und er ward auf sich allein gestellt.
Lobin lebte fortan in den Einkaufsstraßen von Schleswig bis Kiel und erspielte
sich das was er zum Leben brauchte mit seinem Rock. Eines Tages las er auf einem
Plakat, das ein ‚Jam Camp’ ganz in der Nähe seine Zelte aufgeschlagen hatte.
Gleichgesinnte, dachte er, machte sich auf den Weg und verbrachte die Jahre
von`91 bis`94 dort. Hier wurde er auch Mitglied in seiner ersten Band
‚Couchrock’ (was auch immer das heißt) und spielte sich mit seinen ersten
richtigen Mitstreitern von`95 bis`00 den Arsch ab. Er entdeckte die ‚Fender
Strat’, welche er bis heute hegt und pflegt ohne, mal klar, seine geliebte ‚Burny’
zu vernachlässigen.
Es kamen Bands wie ‚Do it again’ und ‘Bluesrockgang’ mit denen er bis 2005 den
Rock lebte.
Nun ist ‚Das Beben’ sein Leben und das erklärte Ziel mit den Jungs und all
seiner Erfahrung diesen Rock in die Welt zu tragen.
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